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... muss schon genau hinsehen: Die roten Streifen im Kühlergrill trägt nur der GTI, ansonsten ist die GTD-Front ein Abbild Der GTD geht hart zur Sache, nutzt geschickt die Vorteile des Mimikry, der Nachahmung, Bei der Machart weichen beide kaum voneinander ab: Golf-Karosserie plus Insignien der Sportlichkeit plus drahtige Lenkung plus straffes Fahr werk plus starker Motor ergibt im einen Fall den GTI und im anderen den GTD. Dabei ist Letzterer einen Hauch un auffälliger unterwegs; ihm fehlen die roten Zierstreifen im Kühlergrill ebenso wie die rot lackierten Bremssättel, und er trägt nur ein verschämtes Doppel-Endrohr statt jeweils eins links und rechts. Beide sind erfüllbare Träume, keine unerreichbaren Versu chungen, nicht Hobby und nicht Spielzeug, sondern verläss liche Kumpel. Andererseits gestaltet ihr Hauch Andersartig keit die Alltagsfahrten schon so spannend, dass man nicht erst am Wochenende ausbrechen muss. Dabei knurrt der GTD fast wie ein GTI, überspielt per elektronisch gesteu ertem Resonator gekonnt sein unsportliches Nageln und kleistert es mit dem Ansaug-Brodeln eines Benziners zu. Bis über einen weiten Drehzahlbereich gelingt dieses Täu schungsmanöver hervorragend, erst über 4000/min drängt sich das harte Laufgeräusch in den Vordergrund. Denn natürlich werkelt ein Zweiliter-TDI unter der Vor derhaube, der stärkste Vierzylinder-Diesel in ...
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