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... dann auch die VW-Konkurrenten mit Extra-PS in ihren Jedermannsautos aufwarteten, da bemächtigte sich ein gu ter Teil der Autofans dieses neuen Rei zes, der darin bestand, äusserlich unauf fällige Massenautos mit besonderem Elan bewegen zu können. Weil diese «neuen Schnellen» zudem mit guten Fahreigenschaften glänzten, schmolz der Prestigewert der Coupevarianten alsbald wie das Eis auf der beheizten Heckscheibe dahin. Der Trend vom Coupe zum «GTI» (Gran Turismo Injection oder was immer hin ter diesen Buchstaben stecken mochte, wobei ja nach ursprünglicher sportbe hördlicher Lesart nur Coupes als GT be zeichnet werden durften) wurde aber auch dadurch gefördert, dass im Grunde genommen Coupes längst etwas Über flüssiges und Unzeitgemässes geworden waren: Sie boten zu einem höheren Preis deutlich weniger Innenraum und damit reduzierte Zweckmässigkeit. Wenn sie zudem fahrleistungsmässig selbst billiger aussehenden Modellen unterlegen waren, so verminderte sich auch der emotionelle Kaufanstoss. Anderseits muss man zugeben, dass bei spielsweise ein Opel Kadett GSi odergar GSi 16V mit seinen schwungvollen Li nien durchaus coupehaft elegant aus sieht und dabei nicht nur den gleichen Innenraum wie ein Basis-Kadett bietet, sondern überdies ein Leistungsvermö gen, das manchem echtem Sportwagen gleichzusetzen ist. Und dies alles zu ei nem Preis, zu dem man früher kaum ein besseres ...
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