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... Picasso? Henry Moore? Stammt der Pegaso überhaupt von der Erde? Ja, tut er. Die extrem schwungvollen Kurven dieses gelben Raumschiffs mit der Plexiglaskuppel und der rotwandigen Landevorrichtung wurden in einer Fabrik gezeichnet. In einer für Lastwagen und Busse. Die spanische ENASA (Empresa Nacional de Autocamiones SA) wurde 1945 im Zuge der Verstaatlichung von Hispano-Suiza gegründet. Ihr Chef war der spanische Ingenieur Wilfredo Ricart, der von Alfa Romeo gekommen war. Unter dem Namen Pegaso – nach dem geflügelten Pferd aus der griechischen Mythologie – produzierte das Unternehmen in Barcelona Lastwagen, Busse und Militärfahrzeuge. Um ihr Prestige zu verbessern, präsentierte die ENASA 1951 dann den Z-102. Die Regierung unterstützte die Firma finanziell, denn Spanien wollte beweisen, dass es im Nachkriegseuropa als Nation noch etwas zählte und zu erzählen hatte. Aus diesem Grund bekamen die neuen Sportwagen von Pegaso fast alle eine auffällige Karosserie von bekannten Designstudios wie Touring oder Saoutchik. Fast könnte man meinen, der Berlineta Cúpula hätte etwas von einem Touring Superleggera. Aber wenn darin ein Quäntchen Wahrheit steckt, ist seine Geschichte verwirrend und teilweise ungeklärt. Fotograf David de Jong gibt mir zu verstehen, dass wir Arbeit zu erledigen haben. Ich drücke auf den Chromknopf neben der Fahrertür, woraufhin diese ...
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