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... im Sprit nur 7,5 1/2 Energie wert. Das bedeutet: 85 1/2 Energie vom Benzin plus 7,5 1/2 Energie vom Methanol macht zusammen 92,5 1/2 — statt 100 % Energie aus purem Benzin. Weil aber Methanol im Motor besser als Benzin verbrennt, bleibt in der Praxis nicht ein Verlust von 7,5 1/2, sondern nur ein echter Verlust von 4% (oder 4 km auf 100 km) übrig. Daß die Auspuffgase der Methanol-Testautos sauberer sind, riecht man nicht. Fest steht aber: Im Stadtverkehr blasen die Autos mit dem M-15-Cocktail im Tank 50 bis 60% weniger vom geruchlosen, aber giftigen Kohlenmonoxyd (CO) aus als ihre Benzin-Kollegen. Auf unserem Foto sagen 6 ADAC-Straßenwachtfahrer, was sie mit ihren Testautos erlebt haben. Das liest sich nicht schlecht. Keiner ist liegengeblieben, und bis auf kleine Startschwierigkeiten bei heißem Wetter gab es keine Probleme. Auch nicht im Winter, wo VW größeren Startärger erwartet hatte. Selbst bei einem VW-Test im minus 28 Grad kalten Kiruna sprangen die M-15-Motoren ohne Mucken an. Und sie laufen auch einwandfrei. Aber nur, weil sie umgerüstet wurden. Ähnlich wie bei den Zapfsäulen müssen einige Kunststoff teile und Dichtungen gegen methanolfestes Material ausgetauscht werden — siehe Foto. Die bisher üblichen Kunststoffteile werden vom Methanol angegriffen, quellen auf oder rei- ßen (Brandgefahr!). Und daher sind die ...
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