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... Mit rund einer Million lieferte Fiat davon zwei Drittel, etwa 150 000 Autos stellten die anderen italienischen Firmen bei, und rund ein Viertel stammt aus dem Ausland, dem Prozentsatz, aber nicht der Anzahl nach weniger als 1971. Heute ist Fiat keine «Turiner» Firma mehr. Produktionsfabriken entstanden in Süditalien, im «Mezzogiorno», und zwar in Bari, Lecce und Sulmona, und Montagewerke in Cassino und Termoli kamen dazu. Das Unternehmen «importiert» keine Arbeitskräfte in die überlastete Turiner Gegend, sondern geht mehr und mehr mit den Werken in den wenig industrialisierten Süden. Die dazu notwendige Infrastruktur ist indessen noch lange nicht überall vorhanden. Wegen des Produktivitätsschwundes sank Fiats Anteil an der Auto-Weltproduktion von 5,3 % im Jahre 1968 auf voraussichtlich 4,3 °/ö im laufenden Jahr. Dennoch konnte sich das Unternehmen im Export gut behaupten und hat seine Position vor allem in Grossbntannien, Belgien, Frankreich, der Schweiz und der Bundesrepublik Deutschland ausgebaut. In der EWG ist heute jeder sechste verkaufte Wagen ein Fiat. Den Lizenzgesellschaften in Spanien (Seat) und Argentinien (Concord) wird weitgehende Autonomie zugebilligt. Die Zusammenarbeit mit den Ländern ausserhalb der westlichen Welt ist offensichtlich auch politisch motiviert, denn unmittelbare Gewinne sind aus ihnen nicht oder nicht immer zu erwarten. ...
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