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... ebenfalls: Rückwärts-Einparken artet in ein reines Glücksspiel aus. Warum die Alfa 75-Karosserie auch noch durch einen in Höhe der Gürtellinie umlaufenden Pla stikstreifen garniert wird, gibt wohl nur dem Formverständnis des zuständigen Designers kei ne Rätsel auf. Bewährtes dagegen unter dem neuen Kleid. Für Vortrieb sorgt im 75 2.0 jener klassische Zweiliter-Doppelnockenwellen-Motor, dessen Konzeption nun schon über dreißig Jahre alt ist und seit der Giulia die Fans ins Alfa-Lager lockte. Dieser kompakte Reihenvier zylinder mit den beiden groß kalibrigen Doppelvergasern ist auch heute noch ein optischer Genuß und verhilft der viertüri gen Limousine mit seinen 128 PS (94 kW) zu ansehnlichen Fahrleistungen. Den Sprint von null auf 100 km/h absolvierte der Testwagen in 10,1 Sekun den, als Höchstgeschwindigkeit erreichte er 198 km/h. An der Dynamik dieses Alfa- Modells gibt es also nichts aus zusetzen, zumal der Langhuber schon in unteren Drehzahlbe reichen umgehend zur Sache kommt. Ab etwa 2000 Touren stellt der Zweiliter einen or dentlichen Schub parat, der bis rund 5000 Umdrehungen an hält. Höhere Drehzahlen sind dem Klassiker höchst zuwider. Dann nämlich geht das sonore, Alfatypische Ansaugschnor cheln in ein heiseres Trompe ten über, angereichert durch unangenehme Brummfrequen zen des Reihenvierzylinders. Daß der 75 2.0 so ...
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