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... Abtriebskraft,. die der Flügelunmittelbar erzeugt. Das klingt alles sehr verwirrend und bedarf vielleicht doch einer näheren Erläuterung, denn genaudarin steckt eines der grossen Geheimnisse der Rennwagenaerodynamik. «Ground-Effect», historisch undtechnisch betrachtet Ein cleverer Ingenieur vomChevrolet-Entwicklungszentrum hatte wohl in den späten60er Jahren die Idee, das Prinzip der Hovercraft-Luftkissenfahrzeuge umzukehren, um dem Chaparral 2L von 1970 den gewünschten Abtrieb zu verschaffen. Schon eine geringe Drucksenkung zwischen Fahrzeugunterboden und Fahrbahn, multipliziert mit der ausgedehntenFahrzeuggrundfläche, ergibt eine beträchtliche Abtriebskraft. Er drehte also einfach das «Hovercraft-Prinzip» um. So wie anden Luftkissenfahrzeugen wurden an den Aussenkanten des Chaparral flexible Schürzenmontiert. Da man mit dem Rennwagen nicht schweben,sondern kleben wollte, wurden statt der Druckgebläse am Hö-ver am Chaparral 2L Sauggebläse wie in einem Hoover montiert, die für die gewünschteDruckabsenkung am Boden sorgten. Dies war die Geburtdes ersten «Ground-Effect»-Rennwagens (Bilder aufSeite 37). Das Fahrzeug war recht erfolgreich. Die Konkurrenz protestierte unter dem Vorwand,dass sie beim Hinterherfahren von aufgesaugten Steinen beschossen würde. Wer einmal versucht hat, auch nur einenkleinen Stein mit einem Staubsauger aufzusaugen, ...
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