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... die Nahrung wird ihm stets in bequemster, nicht zerkleinerungsbedürftiger, chemisch vorbehandelter Form geliefert. Schon heute haben 75 "/ aller Londoner Schulkinder mangelhafte Zähne — in dreitausend Jahren werden es eben 100 %> sein. Besonders trübe sieht es aus, was die Augen anbelangt: die Kurzsichtigkeit wird zum Normalzustand geworden sein, da einerseits die engen Großstadtperspektiven den Blick ins Weite überflüssig machen, andererseits das Entziffern kleiner Druckschrift das Auge für grössere Aufgaben verdirbt; dass man trotzdem keine bebrillten Menschen sehen wird, dürfte der allgemeinen Verbreitung der « Haftgläser» zu danken sein, durch welche die Brille in ihrer heutigen Form abgelöst sein wird. Am erstaunlichsten ist Barkers Voraussage hinsichtlich der Entwicklung der Füsse: sie werden nur noch eine einzige, richtig entwickelte Zehe besitzen, eine sehr grosse allerdings; denn beim Gehen im modernen Schuhwerk verlagert sich das Fussund Körpergewicht fast vollkommen auf die grosse Zehe; die anderen werden überflüssig. Ueberdies werden dem Menschen der Zukunft etliche Rippen fehlen, deren Rückbildung heute schon anatomisch nachgewiesen ist. Endlich werden die Fingernägel — gleichfalls überflüssig geworden — verschwunden sein. Niemand wird behaupten wollen, dass Barkers Zukunftmensch noch irgendwelche Aehnlichkeit mit einem Adonis besitzen ...
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