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... deren Zahl auf 8000 gestiegen sein; bereits verlassen täglich 30 Zweitonnen-Lastwagen das Fliessband, eine Leistung, die erst richtig ermessen werden kann, wenn man weiss, dass Stahl, Kautschuk, ja sogar Treibstoff alles andere als in beliebigen Mengen zur Verfügung stehen und dass die Transportnot schwer auf dem Lande lastet. Bis Jahresende, wenn sämtliche Deportierten und ehemaligen Kriegsgefangenen ihren Arbeitsplatz wieder eingenommen haben werden, hofft die Direktion wenigstens die Hälfte der Produktion von 1939 erreichen zu können. Während der ganzen Okkupationszeit stand die Fabrik im Dienst der Deutschen, die selbstverständlich auch die Leitung mit ihren eigenen Leuten besetzt hatten. Worauf die französischen Arbeiter mit Sabotage aller Art antworteten, mit Zerstörung der elektrischen Zentrale, mit Beschädigung der grossen Maschinen, mit Beiseiteschaffung unentbehrlichen Werkzeugs. Während der Befreiungsperiode geriet Sochaux direkt in die Zone der militärischen Operationen, wobei Peugeot, wie erwähnt, ein neues Bombardement erlebte, diesmal durch Artillerie. Dennoch fanden die Deutschen Zeit, alles abzutransportieren, was überhaupt . transportabel war, besonders die schweren Presshämmer, ganz absesehen von der Stahlreserve von 6000 Tonnen. Auf diese Weise verschwand rund die Hälfte der ganzen Ausrüstung und Einrichtung. Kaum hatte die Stunde der ...
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