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... der bisherigen Federbandkupplung, die durch Jahre mit dem Namen Mercedes untrennbar verknüpft war, durch die Plattenkupplung. Dieser Umstand allein ändert vom Standpunkt des Fahrers die charakteristischen Merkmale des Wagens ganz wesentlich, und die meisten Mercedesliebhaber werden die Eigenschaften des neuen Modells, speziell für den Gebrauch als Stadtvehikel, wo seine Geräuschlosigkeit und Elastizität ganz besonders vorteilhaft sind, zu würdigen wissen. Aber auch als moderner Kardanwagen an und für sich und nicht im Vergleiche mit andern Mercedestypen betrachtet, weist das neue Modell viele ungewöhnliche Konstruktionsprinzipien auf. Es hat zum Beispiel eine beiderseits geneigte Hinterradachse, und um die Benützung von Kardangelenken in den beiden Achshälften zu vermeiden, ist das Differential nicht auf der Hinterradachse, sondern auf einer Verlängerung der Kardanwelle montiert. Das gleiche Prinzip fand seinerzeit auch bei den Milnes-Daimler-Omnibussen Anwendung und auch einige ältere Typen kommerzieller Vehikel wiesen diese Konstruktion auf. Eine keitskarter hat ganz besonders den Zweck, das kugelförmige Ende der Hohlwelle zu tragen. Durch diesen Teil des Mechanismus geht der Antrieb von den Laufrädern zum Chassis, und er ist infolgedessen ganz besonders starr und festgehalten. Die Vorderradachse ist geschmiedet und hat in der Mitte I-förmigen Querschnitt, ...
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