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... als der Streit, der sich um seine Rolle in den Tagen der Kriegserklärung entsponnen hat und in dem noch lange nicht das letzte Wort gesprochen wurde. Er weiss nur allzu gut, dass für ihn das Stück zu Ende geht. Bald wird der Vorhang zum letztenmal unwiderruflich fallen. Und dann kam wirklich der Tag, an dem Lord Edward Grey nicht mehr in den Garten gebracht, nicht mehr auf die geliebte Gartenbank gebettet werden konnte. Er lag in seinem Sterbezimmer, und durch die weit geöffneten Fenster kam der Gesang der Vögel. Die zwitscherten und jubilierten und kümmerten sich nicht darum, dass ihr alter Freund und Gönner den letzten schweren Gang antreten musste. Als aber Lord Grey ausgerungen hatte, als man sein Testament eröffnete, um über seine letzten Wünsche Sicherheit zu gewinnen, da stiess man auf eine grosse Ueberraschung. Man hatte ihn immer für einen nüchternen, trockenen Menschen gehalten, das grosse Publikum nicht anders als seine nächste Umgebung. Er galt als einer, der es zeitlebens als die erste und höchste Gentlemanpflicht betrachtete, um Gotteswillen nicht aufzufallen. Er ging mit Vorliebe die bequeme, wöhlasphaltierte Hauptstrasse tmd Hess sich's nicht beifallen, schlecht beleuchtete, steineübersäte Seitenpfade einzuschlagen. Kein Romantiker, keiner, den es nach der sagenhaften blauen Blume gelüstet. Originalität war ihm zu tiefst in der ...
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