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... erst nach sechs Runden um den Restaurant-Parkplatz zum Stillstand kam. Und als mich in einem südamerikanischen Land eine Militärpatrouille an die Wand stellte und ich von einem hypemervösen, sehr jungen Soldaten mitentsicherter Pistole in der Hand durchsucht wurde, während seine gleich nervösen, gleich jungen Kollegen die Maschinengewehre auf mich anlegten. Oder als ich,ebenfalls in Südamerika, mit einem Flugzeug aus den Vorkriegsjahren wenige Meter über dem Dschungel einherzuckelte, als die Kiste plötzlich eine Drehung um 90° machte, ich an der Scheibe klebte und die Baumwipfelsowie den Film meines Lebens an mir vorbeiziehen sah (es hatte sich bei diesem Manöver um eine Wette gehandelt: Der Copilot hatte dem Piloten nicht geglaubt, dass er mit dem alten Ding noch eine solche Nummer abziehen könne). Doch so richtig grosse, dumme, kalte Angst,mit nassen Händen und kaltem Rücken, die hatte ich kürzlich in Kolumbien, auf einer Busfahrt von Santa Marta (wo einst der lateinamerikanische Napoleon, Simon Bolivar, starb) nach Cartagena (einer der schönsten Städte der Welt). Busfahren ist in Kolumbien immer ein Abenteuer, denn die Langstreckenbusse sind dieschnellsten Fahrzeuge auf den kolumbianischen Strassen, da kommt kein Auto mit; wer einen Bus im Rückspiegel auftauchen sieht, der bringt sich besser inSicherheit, denn die Chauffeure nehmen keine Rücksicht auf ...
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