Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Holzund Stehpulte, Lupe, ein paar Werkzeuge - es ist schwierig, sich vorzustellen, dass hier der Gipfel der Uhrmacherkunst entsteht. Ausser Zifferblatt, Zeiger, Gehäuse, Gläser und Bandmacht der schwäbische Meister alles selber, kein Computer,keine techni sehen Hilfsmittel, bloss ein gutes Auge und eine ruhige, eine sehr ruhigeHand. «Verreckt ist mir zum Glück noch keine», sagt Rieberin seiner entwaffnenden Art. Eigentlich ist es ihm peinlich, dass sich jetzt arabische Scheiche und Journalisten die Klinke zu seinem Atelier in die Hand geben, «eigentlich han i die Uhr für rni g’macht». ein halbes Dutzend Maybach-Kunden haben Tourbillons bei ihm bestellt; allerdings immerohne das Label des Autoherstellers. Einfach ein Rieber- Tourbillon, das es auch ein bisschen günstiger gibt, für knapp 100 000 Euro nämlich. Ein arabischer Scheich, der im «Center of Excellence» in Sindelfingen auf den Uhrmachermeister aufmerksam wurde, überlegt sich gerade eine grössere Anschaffung, für einen bekannten deutschen Industriellen hat der Uhrmacher von der Schwäbischen Alb zwei Stück produziert, allerdings in einer schicken, rechteckigen Form. Man gönnt dem Wilhelm seinen Erfolg. Man schaut fasziblatt oben sowie dem wie wahnsinnig wirbelnden Tourbillon unten, das auch noch die Sekunde treibt, die Kleinigkeitvon 120 000 Euro; die Serie ist auf 12 Stück limitiert ...
Kommentare