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... sich als recht kultiviert und verschont die Insassen von Dröhngeräuschen. Weniger gefallen kann, daß der neue Motor speziell im kal ten Zustand rauh zu Werke geht. Zudem läßt die Durchzugskraft aus niedrigen Drehzahlen zu wünschen übrig, und auch das Ansprechen auf Gaspedalbewe gungen ist weniger spontan, als man das bei der gebotenen Ba sis eigentlich erwarten könnte. Die nominellen 111 PS wirken im Fährbetrieb ein wenig unter ernährt - das Leistungsvermö gen des Rover-Triebwerks fällt insgesamt enttäuschend aus. Bei der Abstimmung des Fahrwerks ging Rover ei gene Wege und wählte eine typisch britische Variante, was zur Folge hat. daß der 416 Si über einen guten Langsam fahrkomfort verfugt und kleine Fahrbahn Uneben heiten ordentlich absor biert. Bei forcierter Fahrt auf schlechten Straßen kehrt sich der gute Ein druck um - der 416 Si wirkt hier unterdämpft. Die Ausstattung mit Fah rer-Airbag, Seitenaufprallschutz und ABS läßt keine Wünsche offen. Auf den britischen Cha rakter der Schrägheck-Limousine deuten zudem einige Holz leisten im Innenraum und der markante Grill hin. Ob dies ausreicht, um in Deutschland auf der Erfolgsspur zu fahren, bleibt aber fraglich, denn der zum Preis von 29 500 Mark an gebotene Rover kann nichts besser als ein Civic oder Golf. Klaus Wießniann Typisch für den 416 Si ist der traditionelle Rover-Grill ...
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