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... sich lediglich auf die Männer, d. h. auf die Autofahrer männlichen Geschlechtes. Was aber gilt nun für die Frauen, die Autofahrerinnen? Wie passen sie sich in die doch eigentlich männlich scheinende Rolle ein? Und wenn sie an neurotischen Konflikten leiden, werden sie von diesen beim Fahren ebenfalls gestört? Sie sagen nichts davon, und dennoch bietet gewiss die Autofahrerin von heute dem Psychoanalytiker mancherlei neuartige Probleme. Solche Einwendungen sind unbedingt berechtigt, und ich werde nun die andere Seite, den weiblichen Aspekt, den heikelsten von allen, darzustellen versuchen. Es ist immer günstig, eine derart subjektive Diskussion auf einer absolut objektiven Tatsache aufzubauen, in diesem Falle einer Tatsache, die auch höchst erstaunlich wirkt: dass nämlich die Zahl der von Frauen verursachten Autounfälle äusserst gering ist, obwohl die Zahl der an Frauen erteilten Führerausweise ständig und erheblich zunimmt. Es gibt Probleme, die der Laie so viel besser, d. h. einfacher zu erklären weiss als der deformierte Spezialist. Das Problem dieser eigenartigen Immunität, die der Frau am Steuer vergönnt ist, gehört in diese Kategorie. Mit seinem «bon sens» wird uns der Laie sagen: «Dieses Ausbleiben von Unfällen beruht darauf, dass die Frauen eben nicht das Opfer der selben Komplexe werden wie die Männer. Gleichzeitig aber besitzen sie besondere ...
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