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... gewiß ver armt und mit anderen Sorgen belastet, nicht bereit finden konnte, das Kleinstrennwagen-Ideentum ma teriell zu unterstützen. Ja, das Gegenteil trat ein: die Industrie wandte sich ab, gab keine Motoren her, und da man dennoch wußte, daß deutsche Motorrad-Mo toren als Kraftquelle benutzt wurden, hat sich die Nichtbeteiligung der Motorenindustrie auch propagan distisch negativ ausgewirkt. * Nur der Nürburgring mit seiner breiten Startbahn er möglicht den Start eines Massenfeldes von 50 Klein wagen zur gleichen Zeit. So gefährlich es aussah, als sich das Rudel in die Südkehre ergoß, so schnell entwirrte sich das Feld, und Stirling Moss, Englands populärster und wirklich bester Wagenfahrer der Ge genwart, löste sich sofort von seinen Konkurrenten und zog beherrschend in die erste der 6 Runden, mit einer G’esamtdistanz von 136,86 km. — Moss bestä tigte damit seine Trainingsposition, die ihn auf den besten Startplatz führte. Sein Kieft-Norton scheint das Wundertierchen dieses Rennens zu sein, denn schon die erste Runde beendet Moss mit 115,7 km/h Durch schnitt und mit 16 Sekunden Vorsprung vor Brandon auf Cooper und Brown auf Cooper. Nun wird Moss Motorräder 125 ccm: 1. li. P. Müller (Ingolstadt), DKW, 9:18,67 = 77,2 km/st (neuer Klassenrekord); 2. Karl Hofmann (Frankfurt), Puch, 9:58,17 ~ 72,2 km/st; 3. Ewald Kluge (Ingolstadt), DKW. ...
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