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... wenn nicht auch das Fahrwerk höchsten Ansprü chen genügen würde. Mit seiner gelungenen Abstimmung und der aus dem Achter-Coupé übernommenen Integrallenker- Hinterachse bildet es eine gelungene Synthese zwischen Komfort und Dynamik. Zwar wirkt das Handling im Vergleich zum alten Siebener nicht mehr ganz so agil, aber im Vergleich zur Klassenkonkurrenz reprä sentiert der 740i das Rennboot unter den Luxusdampfern. Die feinfühlige Servolen kung ist hier wirklich der verlän gerte Arm des Fahrers, so daß Größe und Gewicht des Wagens in Vergessenheit geraten. Flink und behende wieselt der 1,9- Tonner um enge Biegungen und verhält sich dabei selbst auf feuchter Fahrbahn dank seri Niedrige Ladekante, hohes Volumen: Kofferraum werk bemerkenswert gut fertig, und auch der Abrollkomfort ist über alle Zweifel erhaben. Doch trotz aller Qualitäten sind Zweifel angebracht, ob der Neue auch bei den Kunden an kommt. Denn das Styling ist so unauffällig (Reitzle: „Bewußtes Understatement“) und erst auf den zweiten Blick vom alten Sie bener zu unterscheiden, daß sich - den ersten Reaktionen im Straßenverkehr nach zu urteilen - nicht mal BMW-Fahrer dafür interessieren. Fürwahr eine Vi sion, die bei BMW Schrecken hervorruft und zugleich Balsam für die Seele der Konkurrenz ist: Stell dir vor, BMW bringt den neuen Siebener, und keiner guckt hin. Thomas Fischer ...
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