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... einbauen lassen.« Das hat sich inzwischen geändert. Heute gibt es auch für die Wagen der drei größten deutschen Autohersteller, Ford, Opel und VW, beheizte Heckscheiben. Verbrauch: 50 — 250 Watt Daß sich Autofahrer und Autofirmen nur langsam für die warmen Scheiben erwärmen konnten, hatte zwei Gründe: 1. Die Lichtmaschinen waren zu schwach; 2. Die Heizscheiben waren zu teuer. Eine elektrisch beheizte Heckscheibe funktioniert im Prinzip nicht anders als ein Toaster oder ein elektrisches Zimmeröfchen: Durch Heizfäden wird Strom geschickt, die Heizfäden erwärmen sich. Die Wärme wird an das Glas weitergegeben, Beschlag verdunstet, Eis taut ab. Natürlich werden die Heizfäden eines Autofensters nicht so glühend wie bei dem 2000 Watt fressenden Elektroöfchen. Heizscheiben haben heute eine Leistungsaufnahme zwischen 0,02 und 0,06 Watt pro cm2 Heizfläche. Je mehr, desto besser, denn um so schneller wird das Fenster klar. Wieviel Strom die ganze Scheibe braucht, hängt auch davon ab, wie groß man das Heizfeld macht — also die Fläche, auf welche die Heizfäden wirken. Sie ist nicht so groß wie die ganze Heckscheibe, aber bei einem Mercedes natürlich größer als beim VW. Manche Heizscheiben sind mit 50 Watt zufrieden, es gibt aber auch welche, die brauchen 250 Watt (für den Porsche 911). Auf jeden Fall hat eine Heizscheibe das Bestreben, den ...
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