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... hatten schon vor 12 Jahren die richtige Nase fürs Energiesparen. Dipl.-Ing. Emst Eckert, damals Technischer Leiter der ESSO Tankschiff Reederei, hatte ein Problem: Er wollte die ESSO Tanker noch wirtschaftlicher machen. Durch Veränderungen am Schiffskörper. Das Eckert-Team rechnete und konstruierte. Baute und erprobte mit großem Einsatz immer neue Modelle. Das Ergebnis: 1963 erhielt die ESSO ESSEN als erster Tanker bei einem Umbau den später als „Tanker-Nase" bekannt gewordenen Bugwulst. Überall wurde dieses „komische Schiff" bestaunt, aber es bestätigte alle vorangegangenen Berechnungen und Modellversuche vollauf: ca. 5 Prozent schneller bei gleichem Energie-Verbrauch bzw. erheblich weniger Verbrauch bei gleichbleibender Geschwindigkeit. Natürlich wurden solche Vorteile sehr schnell erkannt. Heute bauen Werften in aller Welt kaum noch größere Schiffe ohne Bugwulst. Und man ist dabei, dieses Konstruktionsmerkmal noch weiter zu verbessern. War zeitweise die höhere Geschwindigkeit mehr gefragt, um durch zusätzliche Tankerreisen die Transportkapazität zu erhöhen, so steht seit Jahren das Energiesparen im Vordergrund. Die gesparte Energie trägt nicht nur dazu bei, vorhandene Reserven zu strecken, sondern hilft vor allem, Transportkosten zu mindern. Weltweit geht es dabei um Milliarden Mark. Die Tanker-Nase ist eines der ...
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