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... hätte niemand im Ernst damit gerechnet, dass der bisher zum Automobilsport in keiner Beziehung stehende grösste Automobilkonzern der Welt diesen Schritt unternehmen würde, und dies gerade in einem Zeitpunkt, in welchem sich der Rennsport nicht auf einem Höhepunkt befindet. Ganz besonders gibt die Tatsache zu denken, dass die oberste Leitung von GM beschloss, auf die alljährlich durchgeführte Motorama-Schau im Jahr 1957 zu verzichten und dafür entsprechende Kredite der Forschungsabteilung zur Entwicklung eines Rennsportwagens zuzuweisen. Sollte der Corvette SS mit seinem Auftreten und den dabei möglichen Erfolgen die grosse Werbeaktion des Motorama ersetzen? Wohl hörte man schon in Sebring das Dröhnen der Werbetrommeln recht deutlich, und GM soll dorthin mehr Leute von der Public-Relation als Mechaniker delegiert haben. Es ist indessen anzunehmen, dass der Hauptgrund für diese wichtige Entscheidung im obersten Gremium von GM nicht auf reklametechnischen Ueberlegungen beruht. In den Forschungslaboratorien dürfte man erkannt haben, dass man in der serienmässigen Fertigungstechnik den europäischen Erzeugnissen wohl sehr weit voraus ist, ihnen aber in bezug auf die Fahreigenschaften nicht überall die Stirne bieten kann. Es musste den verantwortlichen Konstrukteuren auffallen, dass gerade diejenigen europäischen Firmen in dieser Sparte den Vogel ...
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