Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... es ein Stück « für Kinder», aber das grosse fremde Leben schien schon herauszulugen, denn etwas Bedrängendes ging von der weissen, von immer wechselndem Geschehen überschatteten Wand da vor mir aus. Und als ich , aus dem dunkeln Theater kam, ins Freie - des Wintertages, blendete mich der Markt im hohen Schnee, der, während ich im Kino sass, wieder neu gefallen war; und der niedrige flimmernde Kinoraum ging vor dem grossen Winterweiss rasch unter wie eine Kammer, und nur die weisse Wand schien mir zu bleiben, aber jetzt ungeheuer gross, als ganz verschneite Stadt, mit Kutschen, Pferden, mit Menschen und sehr leise traumhafter Strassenbahn. Ja, weil alles im Schnee so ruhig glitt und ging, schien mir die Stadt eine riesengrosse Leinwand zu sein, auf der das Leben spielte. Aber damals dachte ich noch nicht unter dem Begriff « Leben » an alles das, was später wirklich das Leben war. Ich fühlte nur etwas wie eine Enttäuschung, wie Wehmut nach einem vergangenen Fest, und sehnte mich wieder vor die von beweglichen Bildern lebende weisse Wand in der dunklen Kinokammer, als ich wieder durch den hohen Schnee des Marktes ging, in den wirklichen Tag und heim zu meinen Schülerheften, um über ihnen an den folgenden Morgen zu denken und an das Klassenzimmer. Es war sehr kalt, meine Hand froren. Dann sah ich in dem letzten Taglicht zu Hause meine Hefte an. Ich wollte mit ...
Kommentare