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... vor allem originaleHupen der Vergangenheit begehrte automobile Antiquitä-ten, die von Oldtimerbesitzem sorgsam gehütet werden. Einstthronte das voluminöse Ballhom, eigentlich eine Zungentrompete mit aufgesetztem Gummiball, unübersehbar und griffgerecht unmittelbar voroder neben dem Fahrer auf der Karosserie. Heute entziehen sich die Signalgeber dem Blick,da sie meist im Motorraum hinter dem Kühlergrill montiertsind, und zwar federnd, damit sie von der Karosserie entkoppelt sind und keine schwingenden Bauteile anregen können. Alle Hupen, angefangen von der Vergangenheit bis zur Gegenwart, bringen Luft zum Schwingen, wobei die Luftdruckschwankungen vom Ohr als gebündelter Schall wahrgenommen werden. Bei modernen Signalgeräten, die laut Gesetzgeber aus vorgeschriebener Entfernung eine Höchstlautstärke von 180 db (A) nicht überschreiten dürfen, wird einmit einem Anker versehener Schwingteller elektromagnetisch nach dem Aufschlagprinzip zu periodischen Stössen angeregt und erzeugt auf diese Weise Schwingungen mit hartem Klang. Ausserdem gibt es weicher,vielleicht auch sonorer klingende Elektrooder Kompressorfanfaren mit charakteristischem Trichter, bei denen der Schall, wie der Name besagt, entwederelektromagnetisch oder mit Druckluft als Zweioder Dreiklangsystem erzeugt wird. Aberalle Signaloder Starktonhörner und Fanfaren dürfen nur einen ...
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