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... der massiven Drohungen mit Retorsionsmassnahmen aus Deutschland das Nachtfahrverbot auf sechs österreichischen Transitrouten für nicht lärmgedämpfte Lastwagen über 7,5 Tonnen Gesamtgewicht durchziehen. Von unserem d5'-Mitarbeiter Anlässlich des pfeilhaften Wertanstiegs des Yens im Jahre 1985 hatte es Nissan an den richtigen Gegenreaktionen gefehlt. Im Jahr darauf befand sich das Unternehmen - erstmals in seiner Geschichte - in den roten Zahlen. Zudem wurde es von seinem Hauptkonkurrenten, Toyota, stark in Rückstand versetzt. Der Umbzw. Abbau der hyperbürokratischen Führungsstuktur von Nissan hatte eigentlich bereits im Juni 1983 mit dem Rücktritt von Takashi Ishihara (der heute den Ehrenposten eines Vorsitzenden bekleidet) begonnen. Damals wurde Yutaka Kume Generaldirektor der Gruppe. Er hatte nicht gezögert, die amerikanische Managementberatungsfirma McKinsey & Co., Inc., zu Hilfe zu rufen, um den Umfang der administrativen Organisation straffen zu können. Dieser Schritt ist recht unterschiedlich beurteilt worden, galt doch das japanische Führungssystem als das beste der Welt. Die ungewohnte Demut, die der neue Generaldirektor Kume damals an den Tag gelegt hat, zahlt sich heute aus. Mit der Übernahme der von McKinsey vorgeschlagenen PMS (Product Market Strategy), eines Konzepts, das über eine einfache Restrukturierung des ...
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