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... die Türklinke. Unter solchen Bedingungen kann schon eine kurze Tagereise seine Nerven vollständig erschöpfen und ihn jedenfalls vielfach mehr «rmüden als den Freund hinter dem Lenkrad. Man denke nicht, dass dieser Zustand nur eintritt, wenn ein schlechter Fahrer hinter dem Lenkrad sitzt. Der Lenker kann vielleicht sogar sehr routiniert und vorsichtig sein. Es genügt aber, dass seine Handlungsweise auch nur wenig von der des Passagiers verschieden ist — und welche zwei Fahrer handeln genau gleich —, um den Passagier seiner ganzen Ruhe zu berauben, vorausgesetzt, dass dieser sich nicht einige einfache Regeln zu Herzen nimmt. Der nervöse Passagier benimmt sich ganz ähnlich wie der Patient auf dem Stuhl eines Zahnarztes. Er erwartet beständig, dass ihm etwas Unangenehmes unmittelbar bevorsteht, er verkrampft durch eine natürliche Reaktion instinktiv alle seine Muskeln. Dieser Zustand der dauernden Muskelanspannung verstärkt die nervöse Spannung von neuem. Zwingt man sich jedoch, alle Muskeln zu lockern, so verschwindet auch die Nervosität. Der Passagier mache sich zur Gewohnheit, so natürlich und locker, so bequem und entspannt sich hinzusetzen wie nur irgendwie möglich. Hat er einmal die körperliche. Ruhe eines Mehlsackes gefunden, so werden auch seine Nerven zur Ruhe kommen. Die nächstwichtigte Rejrel lautet, dass man als Passagier absichtlich nicht ...
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