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... Lexus-V6 braucht hohe Drehzahlen, im unteren Bereich geht nicht viel. Die Sechsgang-Automatik hat also gut zu tun, was sie mit der gebührenden Sanftheit erledigt. Bleibt sie sich selbst über lassen, fallen ihre Reaktionen zäh aus, weshalb für tempe ramentvolle Fahrer Schaltpaddel am Lenkrad vorgesehen sind, mit denen ganz nach Wunsch raufund runtergeschal tet werden kann. Wer in der Normal-Stellung D auf der Autobahn schnell unterwegs ist, sieht anhand einer Cock pit-Anzeige, dass die als reiner Schongang ausgelegte sechs te Fahrstufe selten zum Einsatz kommt. Das geht dann auf den Verbrauch, der auch angesichts des eher durchschnitt lichen Krafterlebnisses nicht als vorbildlich gelten darf. Den Anspruch einer sportlich angehauchten Limousine unterstreicht der Lexus stilistisch durch lange Motorhaube, knackiges Heck, kurze Überhänge und zwei Auspuffrohre. Sowie beim Fahren durch eine Federung, die schon bei der getesteten Luxury-Version (alternativ gibt es eine tiefer gelegte Sport-Variante mit 18-Zoll-Rädem) durch freigebiges Austeilen auffallt. Kurze Federwege und straffe Abstim mung lassen auf schlechten Straßen heftige Stöße durch kommen. Wer dem auf der Autobahn entfliehen will, regis triert ständige, hochfrequente Stuckerbewegungen des Auf baus. Das Bemühen um einen dynamischen Fahrcharakter wurde hier eindeutig zu weit getrieben. Der will sich ...
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