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... Werken Montagehallen, wo 1000 Chassis gebaut wurden, die vom Kühler bis zum Auspuff sich aufs Haar glichen, wo ein und derselbe Mann jahraus und jahrein genau dieselbe Arbeit tut — rein mechanisch und maschinenmässig — anders bei Orion, wo vom Konstruktionstisch bis zum letzten Feilenstrich der Wagen individuell als einzelne Maschine behandelt wird. Nun einen Blick in die Seitenhallen der Fabrik, es sind deren vier (Bild 3, 5, 6, 7). Endlos lange Räume, Maschine an Maschine — Schraubstock an Schraubstock. Gewaltige Drehbänke, Bohrmaschinen, Fräsmaschinen, Hobelmaschinen und wie sie alle heissen. Zahnräder entstehen vor unseren Augen, Wellen, Brems-Scheiben, Kupplungsund Schwungräder bis herunter zu den kleinsten Teilen der Schraube oder Mutter. Wer einen Blick für die Güte des Materials besitzt, der kann sich überzeugen, dass bei einem Orion- Wagen das beste Material Anwendung findet. Der Automobil-Bau hat die Fachleute des Stahlund Eisengusses vor ganz neue Aufgaben gestellt; für den Automobil-Konstrukteur musste neues, besseres Material hergestellt werden, Ordnung zurück. Ein guter Wagen, nicht wahr mein Herr? Ist eine unserer besten Typen vom Jahre 1905 gewesen. Ein paar unbedeutende Mängel allerdings, die Hinterradbrücke etwas schwach in der Konstruktion, die Spanner etwas unzulänglich, die Achse biegt sich etwas häufig— aber sonst ein vorzüglicher Wagen ...
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