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... seit den erwähnten letzten Unruhen im Frühjahr. Noch keine Verteufelung des Autos in Frankreich Diese in weiten Teilen doch eher nachdenklich stimmende Situationsanalyse der französischen Automobilwiftschaft erhält insofern einen erfreulichen Schlusspunkt, als in Frankreich von einer materiellen, technischen oder sogar moralischen Verteufelung des Autos keine Rede sein kann. Es ist bekannt, dass sich der Durchschnittsfranzose — soweit es ihn überhaupt gibt — die inflatorischen Verteuerungen des Benzins, der Versicherungsprä- mien, der Autobahngebühren und der Reparaturkosten für seinen Wagen mit stoischem Gleichmut hinzunehmen pflegt und höchstens dann und wann lautlos schimpft, ohne sich aber dagegen aufzulehnen. Er Hess sich bisher durch keine Anti-Alkohol-Kampagne, durch keine Gruseldarstellungen von Verkehrsunfällen am Fernsehen und durch den da und dort aufkeimenden Umweltschutzgedanken wesentlich beeinflussen. Seine Haltung zum Auto ist indifferenter und somit solider als anderswo. Ob sich dieser in den Massen verwurzelte Auto-Optimismus auch bei diesem Salon wieder zeigt, ob sich die an vorherigen Ausstellungen nachgewiesene bescheidene Kauflust, die den Unternehmern 1 bis 1,5 % der Jahresverkäufe beschert, wieder einstellt, bleibt abzuwarten. Selbst wenn sich zum diesjährigen Salon dank dem Ausbleiben eines Metround Bus-Streiks ...
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