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... nur etwa 65 % der Leistung, die ein Ottomotor hergibt, herausholen. Daher erfordert ein Dieselmotor gegen- über einer gleich starken Ottoversion einen grösseren Hubraum und damit mehr Gewicht. Auf diese Weise wird ein Teil der Verbrauchsvorteile wieder aufgezehrt. Die Vorteile im vorgenannten spezifischen Verbrauch beschränken sich bei Personenwagen-Dieselmotoren ganz eindeutig auf den Bereich der niedrigen Drehzahlen. So verbraucht z. B. der 50-PS-Golf-Dieselmotor bei Vollast und 2000 U/min 203 g/PSh, während die gleich starke Ottoversion bei dieser Drehzahl 230g/PSh benötigt (13,3% mehr). Bei 5000 U/min kehren sich die Verhältnisse jedoch praktisch um. Jetzt beträgt der spezifische Verbrauch des Dieselmotors 249 g/PSh und der des Ottomotors 221 g/PSh (12,5 % weniger); bei Höchstgeschwindigkeit sind es noch 5 % weniger (vgl. Bild 1). Aus diesem Grund tritt der niedrk gere Streckenverbrauch des Dieselmotors besonders bei niedriger Teilebenso wirksam beim Ottomotor anwenden. Der Mehrpreis für den Dieselmotor beträgt bei etwa gleicher Leistung im Durchschnitt 75 % des Fahrzeugpreises. -Bei der in der Bundesrepublik Deutschland zurzeit gegebenen erst nach ziemlich langer Zeit ein (Tab. 1). Beim Ottomotor stellt sich die Kernfrage, ob die Auslegung für Supertreibstoff oder für Normalbenzin erfolgen soll. Der thermische Wirkungsgrad bei Motoren, ...
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