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... und schnell erlernbar, mit nicht allzugro- ßen Anforderungen an die Kondition, Und auch Mediziner beurteilen Skibobfahren ausgesprochen positiv und empfehlen es zum Beispiel bei Bandscheibenschäden. Trotzdem: Man sollte mit einem »Pistenfahrrad« nicht gleich in einen Geschwindigkeitsrausch verfallen. Wenn man dann nämlich - als Notbremse - die am hinteren Ende der Skistummel befestigten Krallen mit Wucht in die Piste rammt, kommt man zwar in der Regel zum Stehen, hinterläßt aber gewaltige Spuren. Das ärgert dann mit Recht die Skifahrer. Manche Wintersportorte schoben daher die »Pistenzerstörer« auf separate (und im allgemeinen recht langweilige) Hänge ab oder belegten sie sogar mit dem totalen Bann. Und es sah schon fast so aus, als sei der Skibob wieder gestorben. In derf letzten Jahren hat sich aber einiges geändert. Siegfried Überreiter, Vizepräsident des Bayerischen Skibob- Verbandes: »Nur völlig unbeleckte Neulinge machen Pisten kaputt. Man muß Skibob fahren lernen, wie jeden anderen Sport auch. Immer mehr Anfänger lassen sich in einer Skibobschule zeigen, wie es gemacht wird. Damit verschwindet dieses Problem.« Die Kurse sind erschwinglich. In Oberstdorf zum Beispiel zahlt man für drei Tage 55 Mark. Und dann beherrscht der Schüler seinen Schnee-Drahtesel meist so sicher, daß er sich gefahrlos für sich und ...
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