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... Lukull. Ja, ihr versteht ganz recht, es hatte einen Krach in meiner jungen Ehe gegeben, daß ich Hals über Kopf aus dem Haus flüchtete, auf den Gashebel trat und die Götter solange ver fluchte über meine Voreiligkeit, just die Jüngste der Breitschen Töchter, just die ohne Sinn und Verstand geheiratet zu haben, ohne mir die Schwestern wenigstens anzusehen, bis in der Hauptstraße ein Schutzmann meine rasende Fahrt stoppte und mich zomig zur Rede stellte, weil ich bei rotem Licht die Kreuzung über fahren habe. Zwei Tage später raste ich wieder heimwärts. Kurz nach der Ausfahrt aus der Stadt, an einem Waldrand — bremste ich schnell. Ein Mädchen stand da und was für ein Mädchen! „Könnten Sie mich bitte ein Stück mitnehmen?“ Ich beutelte mir das Ohr. „Würden Sie bitte den Satz noch einmal sagen?“ Das wunderhübsche junge Mädchen sah mich erstaunt an. „Könnten Sie mich ein Stück mitnehmen?“ wiederholte sie. Kein Zweifel, es war die Stimme meiner Frau. Aber es war ein ganz anderes Mädchen. Zum Unterschied von Antonia war sie blond und auch sonst in der ganzen Erscheinung viel ergiebiger, just um den Grad, wie wir Männer es gem mögen. Dabei die gleiche Stimme, die gleichen Augen, das gleiche Gesicht. „Wohin wollen Sie denn fahren?“ fragte ich verwirrt. „Ein Stück geradeaus.“ „Könnten Sie es mir nicht genauer sagen?“ „Ich will nach Rosenau. Sie können mich unterwegs beim ...
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