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... seit Beginn seiner Karriere vor fast 40 Jahren als eine der bestgekleideten Limousinen im Oberhaus. Das Festhalten am klassischen Auf tritt hat Jaguar Kritik eingetragen. Was als mangelnde Kreativität interpretiert wird, darf aber als bewusste Pflege einer langen Tradition gelten. Jaguar, heute Be standteil der Ford-Connection, hat nie da nach gestrebt, Avantgarde zu sein. Gedie gene Eleganz stand stets im Vordergrund. Und krasse Wechsel des Karosserie-Stils sind bekanntlich auch kein Garant für stürmischen Applaus. Obwohl der XJ daherkommt wie gut eingelaufene Schuhe, registrieren Kenner, dass sich die Proportionen geändert ha ben. Die Katze hat gewaltig zugelegt: sie ben Zentimeter mehr Länge, sechs Zenti meter mehr Breite, dazu ein um 16 Zenti meter längerer Radstand. Der Jaguar er reicht damit echtes Fullsize-Format, ohne sich optisch als schwerer Brocken zu prä sentieren. Dass er seine gegenüber dem Vorgänger um zehn Zentimeter aufge stockte Höhe erfolgreich kaschiert, ist den Designern hoch anzurechnen. Die fälligere Figur bringt habhafte Vorteile. Da ist einmal der bequeme Ein stieg. Das mühsame Einfädeln, von Ja guar-Liebhabern stets als Zugeständnis an die schlanke Linie akzeptiert, entfällt. Vorn wie hinten gelangen nun auch ältere Herrschaften ohne lächerlich wirkende Verrenkungen an ihre Plätze. Die Bewegungsfreiheit im Innenraum ...
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