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... Neue Dimensionen: der Tachometer reicht bis 340 km/h. Ein Blick auf die Hauptdaten des Diablo zeigt, dass der Mittelmotor-Sportzweisitzer seinem Namen alle Ehre macht: 5,7- Liter-V12-Motor, 492 PS bei 7000/min, 59,1 mkp bei 5200/min, Höchstgeschwindigkeit 325 km/h, Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in knapp über 4 s, «Kilometer mit stehendem Start» in 20,7 s. Noch hat ausser den Werksfahrern noch niemand den Strassenboliden pilotieren können, aber alles deutet darauf hin, als ob Ferrari F40, Porsche 959 & Co. in ihm einen wirklich ebenbürtigen Rivalen erhalten hätten. Die Geschichte des neuen Lamborghini-Spitzenmodells ist für einen in Kleinstserie gebauten Hochleistungssportwagen recht lang, und sie verlief auch wechselvoll. Das Projekt startete im Juni 1985 mit der Feststellung des Lamborghini-Präsidenten Emile Novaro, dass es Zeit sei, einen Nachfolger für den Countach auf die Räder zu stellen. Das Pflichtenheft war von ergreifender Kürze: Gefordert wurde eine Höchstgeschwindigkeit von mindestens 315 km/h. «Dieser Zahl musste nichts beigefügt werden», erklärt Novaro, «jedermann hier wusste, was der Countach für Lamborghini bedeutete und noch immer bedeutet. Jeder war sich aber auch darüber im klaren, dass wir seine Leistung, seine Sicherheit, seinen Komfort, seine Übersichtlichkeit, seine Zugänglichkeit und nicht zuletzt auch seine ...
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