Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... zufriedenstellende Abklärung dieses Problems gefunden worden. Wenn auch in einzelnen Staaten, teils auf diktatorische Entscheide, teils auf gegenseitige Abmachungen sich stützende Sanierungen erprobt wurden, so dürfen diese Massnahmen vorläufig doch erst als Versuche und noch keineswegs als Endlösungen betrachtet werden. Sowohl auf Seite der Eisenbahner, wie auch auf derjenigen der Automobilisten, dürfte einstimmig die Ansicht vorherrschen, dass seit geraumer Zeit bezüglich beider Verkehrsgebiete nicht mehr alles zum Besten bestellt war. Darüber hinaus aber wird man sich einig sein, dass sich nirgends, und speziell nicht bei uns in der Schweiz, die Konkurrenzverhältnisse derart zugespitzt hätten, wenn einerseits die Bahnen in der Liage gewesen-Wären, den Kampf mit wirtschaftlicheren Mitteln und etwas weniger politischem Bleigewicht zu führen und anderseits die Bedeutung des Motorfahrzeuges nicht erst in ihrer vollen Tragweite erkannt wurde, als der Gegner bereits erstarkt,war. Heute ist es zu spät, wenn einige Eisenbahngewaltige, mit der Begründung des vor der Türe stehenden Flugzeuges, vor zu grossen Investierungen im Strassenbau warnen, während die Bahnen bis heute ruhig weiter bauten und sogar nach dem Grimm-Rothpletz* Gutachten neue Millionenbeträge aufwenden sollen, im Augenblicke, in dem das Automobil nicht nur vor der Türe, sondern bereits mitten im ...
Kommentare