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... nicht ausführen können, und das war ja der Hauptzweck der ganzen Unternehmung. Ich beschloss dazubleiben und fand auch bald den Gedanken, der mir meinen Aufenthalt hier als besonders günstig erscheinen Hess: statt der vorgesehenen zwei Tage konnte ich nun mindestens sieben Tage lang den Gletscher untersuchen, die Messungen mussten also viel genauer werden, als ursprünglich vorauszusehen war. Die Hauptsache war, mit den Kräften hauszuhalten. Nach den Verabredungen mit meiner Frau konnte ich niemanden vor sieben Tagen erwarten. Ich teilte meine Essvorräte für eine Wartezeit von zehn Tagen ein und suchte im übrigen in den nächsten Tagen die Gegend nach Essbarem ab. Bei allen Faltbootfahrten pflegte ich Angelhaken mitzunehmen für den Fall, dass ich durch irgendein Unglück an eine unbewohnte Küste verschlagen würde. Die Fische in Grönland lassen sich sehr leicht angeln, weil sie genau so verfressen sind wie die Hunde. Nach dem ersten Satz Messungen, der vier Stunden dauerte, stieg ich wieder zum Fjord herunter, mit ein paar Stücken Corned Beef, den Angelhaken und der Angelschnur bewaffnet und mit der sicheren Hoffnung, zur Abendmahlzeit einen grossen Fisch im Topf zu haben. Ein kleiner Weidenzweig diente als Angelrute, ein Stück einer vertrockneten Wurzel als Schwimmer. Ich steckte ein Stückchen Corned Beef an den -Haken, stellte ihn auf 1 m Wassertiefe ...
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