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... zur Gießstelle gebracht. Ganze Zylinderblöcke, Deckel, kleinere Teile wie Pleuelstangen — gleich mehrere in einem Arbeitsgang — erhalten hier ihre erste rohe Form. Bei der Bearbeitung der Motorblöcke wirken zahlreiche Spezialmaschinen mit, Maschinen, von denen wohl jede einzelne ein rechtschaffenes Vermögen wert ist. Freilich gäbe es heute modernere Fertigungsstrassen, welche weit weniger Bedienungspersonal erfordern, doch wären dann wohl die Anschaffungskosten noch viel höher. Der Zusammenbau der Motoren vollzieht sich auf einem Rollband, wo sie von Hand weitergeschoben werden müssen. Damit vermeidet man für den einzelnen Arbeiter ein zu strenges Tempodiktat, so dass er je nach Bedarf für den einen Block etwas mehr Zeit aufwenden kann, als für einen anderen. Wenn die Motoren auf den Einlaufprüfstand gelangen, kuppelt man sie mit einem zweiten Motor zusammen, wobei sie vorerst nur leer mitlaufen. Erst nach etwa viertelstündigem Eintrudeln werden sie mit Brennstoff gespiesen und geben dann ihre Leistung an einen nagelneuen Motor ab, der soeben Krisch aus der Montage gekommen ist unci nur darauf wartet, bis auch er sich aus eigener Kraft drehen kann. Für Motoren, welche besonders hartem Betrieb unterworfen sind, werden die Zylinderlaufflä- chen nach einem eigenen, patentierten Verfahren behandelt, wobei nach der Verchromung ein Teil des Prozesses rückgängig ...
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