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... gelager te Kurbelwelle. Daß die Kräfte, die hier walten, keinen Zwölfzylinder vergleich zu scheuen brauchen, ist Ehrensache. Zweimal VR6 bedeutet zweimal 2,8 Liter gleich 5,6 Liter Hubraum, und das reicht für 420 PS bei 5800/min. Auch das Drehmo ment kann sich sehen lassen: 530 Nm bei 3000/min. Um den weiteren Kraftfluß kümmert sich ein sequentiell schaltbares Sechsganggetriebe, das vor dem Motor und wie dieser etwas versetzt zur Längsachse des Autos angeord net ist. Ein Zentraldifferential verteilt das Drehmoment anschließend in Syncro-Manier auf alle vier Räder. Ob es jemals dazu kommt, das steht freilich auf einem an deren Blatt. Der Traumwagen VW W12, so beeilt sich VW zu versichern, wird ein Traum bleiben, zumindest in der hier gezeigten Form. Was allerdings den Motor betrifft, so ist der Sprung in die Realität bereits programmiert. Der Zwölfzylinder, den Piëch ausdrücklich als „Konzemmotor“ verstanden wissen will, wird kommen, sei es auch nicht unbedingt zuerst bei VW. Auch die VW-Tochter Audi steht be reits in der Warteschlange: Wenn zur Jahrtausendwende der Nachfolger des Audi A8 antritt, dann wird das Topmo dell die Zusatzbuchstaben W12 tragen. Aber auch VW selbst wird vom W des Ferdinand Piëch profitieren. So präsentiert näm lich der W12 nur das Ober haupt einer Motorenfamilie, die auch den gemeineren Modellen der ...
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