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... selten wie alle grosse Kunst. Ganz lernt man sie nie. Am richtigsten behandelt sie, wer sie gar nicht behandelt, sondern sich an ihnen freut, wie sie sind. Das alles werden unsere Schuljungen lernen. Aber ich fürchte, mit der Theorie ist es nicht getan: Man wird Empirie und Experiment zu Hilfe nehmen müssen. (Schluss.) Neue, interessante Herbststoffe Die Weberei gehört zu den vornehmsten Industrien; staunend sehen wir, wie vielseitig sie arbeitet und wie sie es versteht, aus einzelnen ursprünglich einfachen Bindungen immer wieder Neues abzuleiten und Stoffe von einem merkwürdig reichen Effekt hervorzubringen. Eine mit allen möglichen chemischen Mitteln arbeitende Hilfsindustrie steht ihr zur Seite. Schon die Färbeverfahren sind sehr vielseitig, dazu kommen noch eigentliche Ausrüstindustrien, wie die mit Aetzmitteln arbeitende Veredlung, die diesen Sommer den bekannten Glasbattist und den Crepe Oudor zu einem, so sehr in Paris begehrten Artikel gemacht hatten. Heute ist auch das Cireverfahren wichtig; immer noch wird auch der RToucher peau d'ange, der den Stoffen etwas -'Glacelederartiges gibt, in der Kunstseidenindustrie verwendet. Wenn wir heute von neuen Stoffen reden, so denken wir an die neuen, aus verschiedenen Arten von Fäden hergestellten Mischgewebe. Die Vermengung von reiner Seide mit Kunstseide hat weitere Fortschritte gemacht. Damit ...
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