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... Bewährt und häßlich: 12 M P 6 dieser rechteckige Unsinn. Meine zweitürige Ausführung wirkt — von der Seite betrachtet — wie ein Coupé, und die Karosserieform ist so gekonnt gezeichnet worden, daß dieser Wagen — nach Citroen DS und Porsche — bei weitem den besten Cw-Wert aufweist. Darauf kommt es an: Nicht von ungefähr konnte ich mit nur 65 PS den Kilo meter mit 23 sec stoppen (156,5 km/h). Reparaturanfälligkeit gleich Null: Nach zwei Jahren (50 000 km) die Batterie, die Scheibenbrems beläge und den hinteren Auspuff topf erneuert, die Lichtmaschine überholt; nach fast drei Jahren (70 000 km) Vergaser gründlich ge reinigt, sonst kaum was Nennens wertes (Lichtschalter kaputt). Eine Werkstatt wird grundsätzlich nur bei einem reellen Bedarf angefah ren. Die Hersteller rechtfertigen die neuen Modelle dadurch, daß sie angeblich „rationeller" produziert werden können: Warum sind sie aber immer und nicht nur unwesent lich teurer? Das ist mir wirklich ein Rätsel. Ich hätte jetzt wieder einen 12 M gekauft, womöglich mit an die Redaktion 1700 S-Maschine, aber er wird nicht mehr gebaut. Was tun? Adenauer pflegte zu sagen: Mein bester Nachfolger bin ich selbst. So bleibt mein P 6 im Stall, bis er aushalten kann: Ein Testwagen erreichte vor einigen Jahren in Südfrankreich ca. 360 000 km . . . Enrico Trümpy, Lugano □ Es ist bedauerlich, daß ...
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