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... geblasen. Ursache für das fahrsichere Seitenwindverhalten der kleinen Italiener: Der Schwerpunkt liegt bei diesen Autos, die aus Platzgründen quergestellte Motoren unter der Vorderhaube haben, besonders weit vorn. Und da er sich somit dem Windangriffspunkt nähert, bleibt die gefährliche Drehwirkung gering (kleiner Hebelarm). Die anderen Fronttriebler haben nicht ganz so hervorragende Seitenwindeigenschaften. Dennoch überschritten weder NSU Ro80 und VW K70 noch Simca 1100, Citroen GS und Renault 16 die 3-m-Marke. Das schafften lediglich der Renault 4, der größere Bruder R6 und der Audi 100. Dabei legten die beiden Renaults beim Einsetzen des Seitenwinds ein etwas merkwürdiges Verhalten an den Tag: sie schaukelten beängstigend um die Fabrzeuglängsachse, wahrscheinlich aufgrund ihrer langen Federwege. Der Seitensprungrekord: 7,90 m Während die Fronttriebler von der Konzeption her (Schwerpunkt vorn!) eindeutig begünstigt sind, scheint das bei den Wagen mit Standardantrieb, die den Motor ja ebenfalls vorne haben, nicht immer der Fall zu sein. Das beste Beharrungsvermö- gen zeigten hier die beiden Mercedes-Modelle 250 und 280 SE, die allerdings auch das entsprechende Gewicht auf die Straße bringen. Auch Opels Ascona und Rekord sowie der Dreiliter-BMW erwiesen sich mit Abweichungen unter 3 m als recht unempfindlich gegen ...
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