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... der Fahrer hat das elektro nische System abgeschaltet. Denn beim ESP taucht er wieder auf, der Ausschaltknopf. Die sportlichen Fahrer, so verkünden die Marke ting-Experten, die wollen es so. Um es ganz klar zu sagen: Wer auf öffentlichen Straßen so „sportlich“ fährt, dass ihn die ESP-Eingriffe in seinem Selbstfindungs prozess stören, der gehört auf die Rennstrecke. Am Anfang aller ESP mag das Abschalten ja einen gewis sen Sinn gemacht haben. Da war die Elektronik übertrieben streng und regelte den Vortrieb mit höchster Konsequenz zurück. Nach dem Motto: Wer nicht mehr fährt, verunglückt auch nicht. Aber heute: Moderne ESP-Systeme sind längst keine Spaßverderber mehr, sie erlauben oft eine schon fast frivole Fahrweise, bevor die Bremse zuschlägt. Der Abschaltknopf ist inzwischen barer Un sinn. Nur eines kann sinnvoll sein: im un teren Geschwindigkeitsbereich die integrierte Antriebsschlupfregelung stillzulegen. Weil Winterreifen erst bei Schlupf die beste Trak tion liefern. Ohne Regelung kommt man oft einen Berg hinauf, den man mit elektronischer Unterstützung nicht schafft. Ansonsten: Wir gönnen den ESP-Knopf je nen Autos, die sich für einen Ausflug auf die Rennstrecke eignen. Unsere Brotund Butter- Autos brauchen ihn nicht. Systeme, die der Sicherheit dienen, sollten grundsätzlich nicht abschaltbar sein. Schließlich springt auch nie mand ohne ...
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