Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Zeitgenossen die Strasse bevölkert. Es gibt nämlich unter ihnen — wovon ungefähr jeder Motorfahrzeuglenker ein Liedlein zu singen wüsste — Leute, deren Anwesenheit auf der Strasse eine sichere and reibungslose Abwicklung des Verkehrsgetriebes gefährdet, sei es weil ihnen die Verkehrsregeln böhmische Dörfer oder «wurscht» sind, oder weil sie ihr Stahlross nicht beherrschen, sei es, weil sie oft und gern eins über den Durst (hinaus genehmigen oder mit Gebrechen behaftet sind, welche für sie selbst wie für andere Verkehrsteilnehmer eine Quelle steter Gefahr verkörpern. Beizukommen ist ihnen in Ermangelung einergesetzlichen Handhabeso gut wie nicht, sehr im Gegensatz zu den ihnen «artund wesensverwandten» Automobilisten. Anordnung einer Nachprüfung, vorübergehender oder dauernder Entzug der Fahrbewilligung heissen hier die Mittel zum Schutz der Allgemeinheit. Bei den Radfahrern jedoch gehörten sie bisher zu den unbekannten Dingen. Immer schärfer ist die in unserer Strassenverkehrsgesetzgebung klaffende Lücke, die ein den Bedürfnissen entsprechendes, energisches Anfassen der Radfahrer ausschloss, hervorgetreten, hauptsächlich seit der enormen Zunahme1 des Veloverkehrs in den letzten Jahren. Wenn jetzt Bestrebungen im Gange und die Grundlagen geschaffen sind, um diese Lücke zu beseitigen, dann kommt ein Hauptverdienst daran dem ...
Kommentare