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... Gepräge verleihen. Es ist mit aller Bestimmtheit zu erwarten, dass wir nach dem Krieg im Luftverkehr zwischen den Ländern und Kontinenten einen ungeahnten Aufschwung erleben werden. Dass grosse Dinge im Tun begriffen sind, liegt sozusagen in der « Luft >, aber über das Wie herrscht zum mindesten noch einiges Dunkel, in das man allerdings in letzter Zeit immer mehr Licht zu bringen versucht. Mit der Freimütigkeit, die ein Charakteristikum demokratischer Staaten bildet, werden auf alliierter Seite, vorab in der Oeffentlichkeit Grossbritanniens und der USA, Erwägungen und Mutmassungen angestellt, Wünsche und Programme erörtert über die in der Nachkriegszeit zu befolgende Luftverkehrspolitik und je nach den Interessen, die auf dem Spiel stehen, mehr oder weniger leidenschaftlich diskutiert, als ob das Kriegsende bereits in unmittelbare Nähe gerückt schiene. Dieses Bedürfnis nach Abklärung ist immerhin insofern verständlich und sogar begrüssenswert, als man sich nicht durch plötzliche Aenderungen in der internationalen Lage überraschen lassen, sondern für alle Fälle gerüstet sein will. Ein besonderer Grund dafür, weshalb im alliierten Lager die Wellen der Diskussion schon heute so hoch schlagen, liegt in der vorauszuahnenden Rivalität zwischen Grossbritannien und den USA im Hinblick auf den interkontinentalen Luftverkehr nach dem Krieg. Die Tatsache ...
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