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... hatte die Optik des Lotus Elan die Designer beeinflusst. Dessen Klappscheinwerfer fanden sich an dem neuen Sportwagen genauso wieder wie der Lufteinlass unter dem Stoßfänger und der Deckel des Nockenwellengehäuses. Doch Matano besorgte auch einen MGB und einen Triumph Spitfire, um die Designer in die richtige kreative Stimmung zu versetzen. Die Bedenken des Managements gegenüber dem geplanten Heckantrieb konterte Matano mit den Vorteilen in der Handhabung und der größeren Fahrfreude dieses Antriebskonzeptes, und so dauerte es nicht lange, bis das Designteam in Übersee – untergebracht in einem umgebauten Parkhaus – mit der Entwicklung des neuen Roadsters begann, und zwar erstmals bei Mazda mithilfe von CAD-Software und »Simultaneous Engineering«, also der zeitlichen Überlappung von traditionell nacheinander folgenden Arbeitsabläufen. Die britische Designberatung IAD baute die ersten fahrbereiten Prototypen mit einer Glasfaserkarosserie auf einem Zentralrohrrahmen, ähnlich wie beim ersten Lotus Elan. Der Serienwagen erhielt dann eine feste Verbindung – den »Powerplant Frame« – zwischen der Motor-Getriebe- Einheit und dem Differenzial, der für hohe Verwindungssteifigkeit und präzises Handling sorgte. Im Februar 1989 wurde der Miata, wie das Auto in Amerika hieß, auf der Chicago Auto Show vorgestellt – die Kritiker waren begeistert. Der ...
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