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... einen zu spitzen statt neunziggradigen Öffnungs winkel ihrer Türen, so daß man sich beim Einund Aussteigen wie ein Schlangen mensch aufführen muß. Und neue Modelle werden ohne Sinn und Nutzeffekt länger und niedriger als ihre Vorgänger. Das geht so weit, daß mein 1,88 m großer Bekannter auf den 250 SE verzichten mußte, obwohl er gern vom Vorgängermodell, dem 220 SE, auf ihn umgestiegen wäre. Neue Farbkombinationen, dem Käufer zur Wahl ge stellt, sehen helle Karosserien und dunkle Dächer vor — als ob noch niemand dahin tergekommen wäre, daß man bei Sonnen schein unter dunklen Dächern mehr leidet als unter hellen. Es gibt überhaupt keine Limousine mit einem wirksam isolierten Dach (der Dachhimmel kaschiert nur, iso liert aber nicht), obwohl es leichtgewich tige und billige Isoliermaterialien in großer Zahl gibt. Ein Wohnwagenhersteller, auch der unbedeutendste, dürfte es nichtwagen, seine Kunden unters nackte Blech zu setzen. Sie würden schon am ersten sonni gen Urlaubstag darunter eingehen. Das Wohnwagenblechdach ist, also isoliert, und zwar mit so federleichten Sachen wie Styropor oder kunstharzgesättigter Glas wolle. Darunter bleibt es dann im Som mer kühl und im Winter warm. Offenbar ist bei Autofahrern der Sonnenstich weni ger schädlich. Ganz früher, als die Auto dächer noch aus Kunstleder und dick ge polstert waren, saß man unter ...
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