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... Aktivismus,aber der Schlussspurt kam zu spät. Das Resultat des Plebiszits ist bekannt, nun müssen wir uns, ob wir wollen odernicht, mit der alles andere als einfachen, wenn nicht gar unmöglichen Umsetzung der Alpeninitiative herumschlagen. Noch fundamentalistischer ist der Inhalt der neuesten Initiative aus der Ecke der Mobilitätsverhinderer: Um eine glatte Halbierung des heutigen Individualverkehrs geht es da, die erforderlichen Unterschriften sind beisammen und wurden, wie wir auf Seite9 berichten, diese Woche in Bern abgeliefert. Möglicherweise sind die Erfolgsaussichten der Halbierungsinitiativetatsächlich viel kleiner, aber es wäre dennoch grundfalsch,mit einem mitleidigen Achselzucken zur Tagesordnungüberzugehen und zu glauben, der gesunde Menschenverstand werde es dannzumal schon richten. Wer das tut, wiederholt den Fehler Nummer 1 der Alpeninitiative und setzt sich, siehe oben, dem Vorwurf aus, entweder zuwenig intelligentoder unbelehrbar zu sein. Es gilt vielmehr, auch das aufden ersten Blick völlig abstruse Ansinnen ernst zu nehmen und von allem Anfang an entschlossen, mit überzeugenden Argumenten und mit vereinten Kräften dagegen anzukämpfen. In der TV-«Arena»- Sendung vor der Abstimmung ist es dafür bestimmt zu spät. Ein Doppelfehler istnicht nur im Tennis eine blamable Sache. Max Nötzli 5 7 7 9 11 15 17 Weitere Themen Info Thema ...
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