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... bereits die Rennstrecke sehr sorgsam studiert haben, wenngleich sie vorläufig zu diesen Erkundigungsfahrten sich noch nicht der Rennwagen bedienen, die sie im Rennen selbst fahren werden. Diese Rennwagen sind fast alle noch im Bau. Die erste Firma, die mit der Grand Prix-Type 1914 jetzt schon fertig wurde, ist Delage, die grosse Siegerfirma im Grand Prix von Sarthe des Jahres 1913 und im Rennen der leichten Wagen zu Boulogne im Jahre 1911. Man mag daraus ersehen, dass es diesem Hause auch im Jahre 1914 ernst ist mit dem Gewinnen. Wir publizieren heute verschiedene Aufnahmen des neuen Delage-Grand Prix-Wagens. Eine dieser Aufnahmen zeigt das Lenkrad mit einem vorgebauten Schutzgitter. Bekanntlich sind die Wettfahrer auf ihren schnellen Fahrzeugen ausserordentlich durch Steine gefährdet, die von einem vorausfahrenden Konkurrenten oder auch von den Vorderrädern des eigenen Wagens emporgeschleudert werden. Das kleine Gitter ist ein hinreichender Schutz. Man sieht aus der Anbringungsart, dass man auch bei diesem Organ Rücksicht genommen hat, den Luftwiderstand nach Möglichkeit zu vermindern. Sehr eingehend scheint man in den Delage-Werken den Motor studiert zu haben. Die Ventile liegen nicht oben im Zylinderkopf, sondern sind seitlich angebracht, sie werden durch Schwinghebel von der Seite betätigt. Dadurch ist ein kugelförmiger Explosionsraum erreicht. Jeder ...
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