Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... gefahren worden. Selbst für die Versicherung war der Fall klar (man stritt sich später nur um einen kleinen Teil an Mitschuld) — für alle Schäden aus diesem Crash mußte die »Zürich« einstehen. Und die waren beträchtlich: Der Meister, der 9 Elektriker beschäftigt hatte, erlitt damals einen Schädelbruch, eine Gehirnquetschung und -blutung. Sein Sohn Egon: »Vater war nur noch ein Schatten seiner selbst.« »Wir wurden ausgehungert« Zunächst lief die Regulierung eigentlich ganz gut an: Der Schadenersatz fürs Auto wurde prompt überwiesen. Dann aber begann, was Egon Eckert später prägnant mit »Aushungern« charakterisierte. Wären die Kinder nicht gewesen, Gregor Eckert und seine Frau hätten von 270 DM Rente leben müssen, denn als Firmenchef hätte er nach dem Unfall sofort Schiffbruch erlitten. Sohn Egon, gelernter Elektriker und Besitzer einer eigenen Siebdruckerei, sprang immer wieder ein und übernahm schließlich auch das Elektrogeschäft. In seiner Freizeit aber saß er über Akten, Gesetzbüchern und juristischer Literatur: »Ich habe 2 Jahre lang Schadenersatzrecht studiert — am Fall meines Vaters.« Resümee seiner nebenberuflichen Kenntnisse: »Hier ist übles vorgegangen.« Was für Egon Eckert »übel« ist, das ist für den ADAC-Juristen Bernd Splitter schon rekord verdächtig: »So ein Fall von Verzögerungstaktik ist mir noch ...
Kommentare