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... ten ihre Firma zwar früher ge gründet, aber noch ohne Geld für die Produktion. Auch Win ton startete langsam. Der Wa gen, den er im August 1899 an James Ward Packard lieferte, soll erst der zwölfte Winton gewesen sein, und es war kein guter: Packard wohnte in Warren/Ohio, holte den Wagen beim Werk in Cleveland/Ohio ab und blieb auf der 80 km- Strecke mehrfach durch me chanische Pannen liegen. Der .pferdelose Wagen" kam als Pferdewagen ans Ziel, eine Blamage. Ob Packard an Winton einen wütenden Brief geschrieben hat oder in sein Büro stürmte, ist historisch umstritten; sanf te Naturen waren sie beide nicht, und nach der schönsten Version soll Winton gesagt haben: .Wenn Sie alles bes ser wissen, warum bauen Sie sich dann nicht selbst ein Auto!" Das konnte ein unzu friedener Kunde damals durch aus noch wörtlich nehmen, wenn er Ingenieur mit eigenem Betrieb war und — wie sehr viele — ohnehin Appetit aufs Autobauen hatte; auch die Geschichte von Rolls-Royce hat so begonnen, allerdings auch das kurze Leben zahl loser Kleinproduktionen. Pakkard nahm es wörtlich und gründete mit seinem Bruder William die Ohio Automobile Co für den Bau eines Wagens nach Winton-Muster. Rezepte für die Detailkonstruktion lie ferte auch ein DeDion-Bouton- Dreirad, und Wintons abge worbener Betriebsleiter und ein weiterer von seinen ...
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