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... 525i X. Der Antriebder Vorderräder erfolgt permanent über ein Verteilergetriebe,das als eigene Komponente am Schaltoder am Automatikgetriebe angeflanscht ist. Die parallel links zur Motormittellinie geführte Gelenkwelle steht mitdem Vorderachsgetriebe über eine verdrehelastische Kupplung in Verbindung. Das in sich abgeschlossene Vorderachsgetriebe ist starr an die Ölwanne angeschraubt. Die rechte Abtriebswelle wird dabei durch die Ölwanne geführt und separat sogelagert, dass die radseitigen Antriebswellen gleiche Längenaufweisen. Die asymmetrische Verteilung der Antriebsmomente im Verhältnis 36 % zur Vorderachse und 64 % zur Hinterachse wird über ein Verteilergetriebemit Planetenradsatz erreicht (Bild 5). Zugleich wird damitein Drehzahlausgleich zwischen den Antriebsachsen im normalen Fährbetrieb ermöglicht. Durch eine steuerbare elektromagnetische Lamellenkupplung zwischen Sonnenund Hohlrad kann die Drehmomentverteilung beeinflusst werden. Im Fall eines hohen Radschlupfs an der Hinterachse (diehintere Kardanwelle dreht schneller als die vordere) kannmehr als 36 % Drehmomentanteil zur Vorderachse geführt werden. Ist jedoch die Vorderachse im hohen Schlupfbereich (schnellere vordere Kardanwelle), wird mehr als 64 % Drehmoment zur Hinterachse geführt. Die Sperre ist dabei so ausgelegt, dass bei Fahrbahnunterschieden, wie beispielsweise ...
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