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... nahm dieTeuerung wieder zu und liegt beträchtlich über 6 Prozent. Esist das altbekannte Lied. Die lohnund gehaltsabhängigeTeuerung (über 70% der Schadenkosten sind lohnabhängig. Dazu gehören der Einkommensausfall für Verunfallte und Entschädigung für Dienstleistungen), das Gesundheitswesen und damit verbunden die kostenintensiven medizinischen Langzeitbehandlungen und dieArbeiten des Autogewerbes sowie die Preisund Wertsteigerungen bei den Motorfahrzeugen führen dazu, dass diese allgemeinen Teuerungsfaktoren auch auf die Festsetzung derHaftpflichtprämien durchschlagen. Daran vermochten auch die Einführung des freiwilligenSelbstbehalts von 500 Franken, den nur zwei Prozent der Personenwagenhalter wählten, alsauch das verschärfte Bonus/ Malus-System, das auch erstnach einer längeren Zeitspanne zu wirken beginnt, nichts zu ändern. Immerhin gibt es einen Lichtblick. Die Höhe des Verwaltungsaufwandes, die von verschiedener Seite immer wieder kritisiert wurde, ist nun im Stadium der Prüfung und wird unter Umständen konkrete Auswirkungen zeigen. Vorerst allerdings gilt es, sich auf eine Prämienerhöhung fürdas kommende Jahr einzustellen. ao Ozon: Informations-Overkill? Ob es wohl an der sogenannten «Saure-Gurken-Zeit» liegt, dass das Thema Sommersmog sobreit getreten wird wie früher einmal das «Waldsterben»? Radio und Fernsehen verbreiten ...
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